Herzlich willkommen bei der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht.

Unser Ziel ist es, das Agrar- und Umweltrecht zu pflegen und an seiner Entwicklung mitzuwirken. Dafür bündeln wir die Kompetenz unserer Mitglieder, ermöglichen ihnen den fachlichen Austausch und beraten gesetzgebende Organe und Behörden. Durch die hohe Bedeutung der europäischen Gesetzgebung ist unsere Arbeit auch international ausgerichtet. Deshalb pflegen wir Kontakte zu Partnergesellschaften im Ausland mit ähnlicher Zielsetzung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit.
 
 

Rückschau:

28. Europäischer Agrarrechtskongress 9.–12. September 2015 – Potsdam

Europäische Agrarrechtler bündeln die Kräfte

Rund 200 Agrarrechtler aus Europa, Nord-und Südamerika, Afrika und Asien trafen sich in Potsdam zum 28. Kongress des CEDR (Comité Européen de Droit Rural, Europäische Gesellschaft für Agrarrecht und das Recht des ländlichen Raumes), dessen Ausrichtung in diesem Jahr gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR) und der Universität Potsdam durchgeführt wurde. Die Umsetzung der GAP-Reform bildete das Schwerpunktthema der Veranstaltung, bei der auch Handlungsanleitungen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden sollten.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt

Als Schirmherr hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den Kongress im Beisein des brandenburgischen Ministerpräsidenten und Agrarwissenschaftlers, Dr. Dietmar Woidke, und hochrangiger europäischer Politiker eröffnet. In seinem Grußwort sprach Schmidt für eine Stärkung der Stellung der Landwirte in der Wertschöpfungskette aus. Der Bundesminister würdigte den Agrarrechtskongress als einzigartige Veranstaltung, die die Möglichkeit biete, die konkrete Umsetzung der GAP-Reform in den einzelnen Mitgliedstaaten fundiert zu vergleichen.
Der Präsident der CEDR, Prof. Dr. Dieter Schweizer, erinnerte an die Bedeutung des Agrarrechts in der Europäischen Union und verbildlichte diese: „Von 80.000 Seiten des EU-Rechts entfallen über 40.000 Seiten auf das Agrarrecht“. Prof. Dr. Matthias Dombert, Vorsitzender der DGAR, sieht es als Aufgabe der Agrarrechtler an, sich auch rechtspolitisch zu Wort zu melden und agrarpolitisch Stellung zu nehmen, weil Politik nicht immer auf landwirtschaftliche Bedürfnisse Rücksicht nehme.
Grundlage für die Diskussionen der Kongressteilnehmer bildeten die zuvor eingereichten rund 50 Länderberichte, die je nach Thema in einer der drei Arbeitsgruppen behandelt wurden. Die wissenschaftliche Leitung lag bei Prof. Dr. Roland Norer von der Universität Luzern. Weiterlesen

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70. Agrarrechtseminar in Goslar vom 5. bis 8. Oktober 2015

Gemeinsam mit der Deutschen Anwaltsakademie hat die DGAR im Oktober 2015 das traditionelle Agrarrechtseminar in Goslar durchgeführt. Auch in diesem Jahr wurde den 147 Teilnehmern eine breit angelegte Auswahl der neu­sten Entwicklungen und aktuellen Rechtsprechungen aus den ver­schie­denen Themengebieten des Agrarrechts angeboten. Das Seminarprogramm können Sie hier einsehen. Mitglieder der DGAR können die Beiträge des Seminars im internen Bereich dieser Internetseite herunterladen.

Die 51. ordentliche Mitgliederversammlung der DGAR hat am 7. Oktober 2015 turnusmäßig einen neuen Vorstand gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand stellen nun der 1. Vorsitzende Rechtsanwalt John Booth, der 2. Vorsitzende Prof. Dr. José Martinez, der Schriftführer Dr. Christian Köpl und Schatzmeister Jens Kollmann. Weitere Vorstandsmitglieder sind Rechtsanwalt und Notar Henning von Bar, Veronika Baumann, Rechtsanwalt Dr. Matthias Francois, Inken Garbe, Rechtsanwalt Dr. Bernd von Garmissen, Rechtsanwalt und Notar Dr. Tilman Giesen, Vorsitzender Richter Dr. Wilhelm Kleineke, Rechtsanwalt Falk Schüttig, Prof. Dr. Dieter Schweizer und Rechtsanwalt Harald Wedemeyer.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden in diesem Jahr zwei erste Promotionspreise verliehen. Die Preisträger sind Frau Dr. Katharina Schipper und Herr Dr. Harald Schüth.

Die Dissertationsschrift von Frau Schipper, die von Prof. Dr. Ines Härtel (Universität Frankfurt/Oder) betreut wurde, behandelt das Lebensmittelkennzeichnungsrecht und untersucht es am Maßstab des wohlgeordneten Rechts. Herr Schüth setzt sich in seiner Dissertationsschrift, die von  Prof. Dr. Manfred Köhne (Universität Göttingen) betreut wurde, mit den Auswirkungen der Rechtsprechung auf die landwirtschaftliche Taxation aus agrar- und rechtswissenschaftlicher Sicht auseinander.

Der Preisausschuss wertete beide Arbeiten als großen wissenschaftlichen wie rechtspolitischen Gewinn für das Agrarrecht.

Im Anschluss an die Versammlung trafen sich rund 70 Mitglieder unserer Gesellschaft im Hotel Kaiserworth zu einem gemeinsamen Abendessen. Bei dieser Gelegenheit überbrachte Herr Oberbürgermeister Dr. Junk in diesem Jahr in Begleitung seiner Gattin, ein herzliches Grußwort der Stadt Goslar.

 

Zukunftsforum Ländliche Entwicklung am 21. und 22. Januar 2015

Am 8. Zukunftsforum im Rahmen der Internationalen Grünen Woche, mit dem Generalthema FRAUEN AKTIV FÜR LÄNDLICHE REGIONEN am 21. und 22. Januar 2015, hat sich die DGAR mit der Begleitveranstaltung „Frauen UNTERNEHMEN anders – rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten in Familie und Unternehmen“ beteiligt.